Re: Reisen als demokratisches Grundrecht … - EU und USA erzielen Vereinbarungen über …
März 8th 2008 @ 4:01 am Allgemein

> hat auch zur Folge, daß die Überprüfung der Reisedaten und des
> grundsätzlich nicht böswilligen Vorhabens eines Reisenden
> selbstverständlich automatisiert und vorab überprüft werden sollte -
> schon allein um eine Wiederholung ähnlicher Terroranschläge wie 9/11
> zu verhindern.
Ah, und das sieht man aus den übermittelten Daten, daß das ein
Selbstmordattentäter ist?
Ich hoffe ernstlich, Dein Beitrag war Satire.
> Einzel-Visum heißt (hab ich bereits mal gemacht) : Wartezeiten, Interviews,
> zwei halbe Tage weg, und die Daten die zu übergeben sind, sind auch nicht
> weniger als die automatisiert übermittelten, und kosten tuts auch
> extra.
Ich weiß ja nicht, was Du da für ein Visum Dir hast erteilen lassen,
aber für ein H1B wollten die von mir seinerzeit gerade mal meine
diversen Hochschulzeugnisse und eine Erklärung des zukünftigen
Arbeitgebers. Das Interview ging gerade mal 5 Minuten und war damit
weit kürzer als die Wartezeit.
Gut, das war vor 9/11. Allerdings ist seither durch die massive
Datenerhebung und die diversen Blacklists nur eines herausgekommen:
false positives.
> Warum also die Aufregung? Wer Demokratie und das demokratische
> Amerika nicht mag, kann ja in seinem Kuh-Dorf bleiben und BILD lesen
> sowie NPD und PDS wählen :-) Es wird ja niemand gezwungen, die USA zu
> besuchen. Man kann ersatzweise auch als Provinzler mit nem Bier aufm
> Sofa sitzen und übelnehmen.
Oh, achso, die USA sind natürlich der Hort der unendlichen Weisheit
und wer nicht dorthinfliegt, ist ein Provinzler.
Aber ich finde es gut, daß Du Deinen Minderwertigkeitskomplex auf die
Art und Weise behandelst, anstatt damit die Krankenkassenfonds zu
belasten.

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