> …wären wohl nur dann möglich (und sinnvoll), wenn die Topologie des
> Universums anders strukturiert ist, als wir das heute wissen. Wenn es
> möglich wäre “Abkürzungen” durch Wurmlöcher zu nehmen, dann könnten
> wir binnen einiger Jahrhunderte das Universum kolonisieren.
Also da mach dir mal keine Hoffnung. Soweit ich das verstanden habe
(bin kein Physiker!) würde ein Wurmloch aus einem schwarzen Loch und
einem weissen Loch bestehen. Das Problem mit dem schwarzen Loch
sollte offensichtlich genug sein, das Problem mit dem weissen ist ein
solches, dass für dessen Existenz gewisse Vorzeichen kosmischer
Gesetze umgekehrt sein müssten, mit anderen Worten: Die Zeit müsste
rückwärts laufen. Und selbst dann wären - von den nach wie vor
offensichtlichen Problemen mit dem schwarzen Loch - diese Wurmlöcher
höchstwarscheinlich EXTREM instabil - fals sie überhaupt existieren
sollten. Undzwar noch erheblich instabiler als in Star Trek. Wir
reden hier von Pikosekunden.
> Alternativ bliebe nur die Unsterblichkeit zu erfinden, und dann eben
> einige milliarden Jahre unterwegs sein. Problematisch ist allerdings:
> aus unserer Galaxie kommen wir dann auch nicht raus und selbst wenn:
> das Universum würde eventuell schon untergegangen sein (die meisten
> Sonnen erloschen), bis wir da sind.
Na so schnell wird das wohl nicht gehen, und die nächste Galaxis ist
auch nicht so weit weg. Und ganz nebenbei gesagt heisst
“Interstellar” nicht, dass man zur nächsten Galaxie gondelt, sondern
zum nächsten Sternensystem. Und das ist ja soooo weit nicht weg. Wäre
also durchaus mit entsprechendem Aufwand drin. Ob das Sinn macht, ist
eine ganz andere Frage ;]
Re: Auch das noch - Ein Pinguin auf Reisen: Die Linux-PDAs k… »
« Re: Auch das noch - Ein Pinguin auf Reisen: Die Linux-PDAs k…
no comments