> > Das Einzige, was ich persönlich tun kann
> > und werde, ist, nicht in die USA zu fliegen - ich hoffe, dass
> > möglichst viele andere ebenfalls an diesem Boykott teilnehmen werden.
Me too!
> Bereits 1997 wurden meine Familie und ich bei der Wiedereinreise aus
> Kanada trotz Multiple-Entry-Visum und Rückflugticket schlimmer
> gefilzt, als wir es als West-Berliner jemals an der Grenze zur
> seligen “DDR” erlebt haben. Dabei kamen wir doch aus einem
> befreundeten Land und waren keine Klassenfeinde. Das Gefühl der
> absoluten Ohnmacht gegenüber dem grimmigen Grenzer haben wir bis
> heute nicht vergessen.
Ich auch nicht. Und das war schon 1980 so. Schon damals wurde man
behandelt wie Asoziale, die ins Gelobte Land einfallen wollen. Die
haben leider vergessen, daß sie alle selber auch nur Einwanderer sind
und das Land jemand anderem weggenommen haben. (Die gleiche
Einstellung kann man übrigens in Australien auch beobachten).
> Die Rechtssicherheit da drüben ist mittlerweile
> auf dem Niveau des Ostblocks angelangt.
Leider eher schlimmer. Da ist man selbst in Libyen besser dran.
In Amiland gehts mittlerweile frei nach Groucho Marx zu: Wir haben
echt demokratische Gesetze, aber wenn die uns in die Quere kommen,
erfinden wir einfach andere. An die sind wir dann aber nicht
notwendigerweise gebunden.
P.S. Das laute Pfeifen, was man hören kann, ist George Washington,
der in seinem Grab rotiert.
L.W.
(Nachtrag) - Variante des Bagle-Wurms auf Reisen »
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