Re: Ungarn wird mir immer sympatischer - Ungarn verzögert Gültigkeit des Flugdate…
September 19th 2008 @ 5:01 am Allgemein

> > Achso, wenn ein souveräner Staat etwas für sich entscheidet, hat der
> > Rest der Welt das gut zu heißen? Wenn das die Argumentation ist,
> > sollte man das Engangement in China (Menschenrechte, Plagiate, …)
> > schleunigst einstellen.
>
> Niemand hat etwas von gutheißen geschrieben. Natürlich können wir
> unsere Meinung dazu sagen und das tut die EU ja auch. Aber letztlich
> ist es einzig Sache der USA, wen sie unter welchen Bedingungen ins
> Land lassen. Wem diese Bedingungen nicht passen, der kann halt nicht
> in die USA reisen.
Vorschreiben sollte man auch nichts, aber auf diplomatischem Wege
wäre einiges zu erreichen, wenn man denn wollte.
Es ist ja nicht so, als ob die USA auf vernünftige Beziehungen zur EU
verzichten könnten, da steckt eine ganz Menge diplomatisches Kapital
drin.
Ich sehe nicht, dass sich die EU sonderlich angestrengt hätte, ein
derartiges Abkommen zu verhindern. Ohne dass es jemals zu großen
Disputen geführt hätte, ist das ganze abgenickt, wenn man von jenem
kleinen Schluckauf in Ungarn absieht.
> > Wenn Du der Ansicht bist, dass die Öl- und Benzinpreisentwicklung
> > schlecht/unfair/freiheitseinschränkend/wasauchimmer ist, solltest Du
> > dich für einen anderen Kurs stark machen. Ob das sinnvoll, oder mit
> > der Passagierdatenübermmittlung überhaupt zu vergleichen, ist, lasse
> > ich dahingestellt.
>
> Natürlich hinkt der Vergleich mächtig. Mir geht es nur darum zu
> sagen: Wenn die USA ihre Einreisebestimmungen so gestalten, dann ist
> das deren Sache. Wenn die mir nicht passen, kann ich halt nicht dahin
> reisen. Basta. Wenn ich kein Benzin kaufen will, kann ich nicht
> Autofahren. Wenn ich im Regen keinen Schirm tragen will, werde ich
> bzw. meine Kleidung halt nass. Ganz einfach. ;-) Also sind die USA auch kaum mehr als eine Bananenrepublik. Wer
hinfährt ist selbst Schuld, wenn er entführt und/oder erschossen
wird.
Paradox, was für ein Druck ausgeübt wird, wenn dort mal eine kleine
Touristengruppe verloren geht, dabei sind das doch souveräne Staaten.
Wer den heimischen Herd verlässt, ist selbst Schuld. Daheim ist’s
doch eh am schönsten.
> Natürlich sind viele Leute aufs Auto angewiesen. Andere darauf, in
> die USA zu reisen. Die einen müssen in den sauren Apfel beißen und
> Benzin kaufen, während die anderen mit der Speicherung ihrer Daten
> durch US-Behörden leben müssen.
>
> (Um steigende Benzinpreise ging’s mir hier gar nicht.)
Davon bin ich ausgegangen und nicht weiter darauf herumgeritten, dass
der vergleich kaum genug Bein zum Hinken hat ;-)

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